loslassen

Werde ich doch letztens für Samstag zum Kaffee ins Studio eingeladen. Und das nur, weil die Dame nicht alleine Dienst schieben will. Auch ruft die Betreffende gerne bei mir an, möchte Infos von mir zu Studioangelegenheiten, meine Meinung hören. Mal abgesehen davon plaudert sie Studiointerna aus.
Sie kann immer noch nicht verstehen, dass ich nach meinem Abgang nichts mehr mit dem Studio zu tun haben möchte.

Dazu fällt mir das Prinzip loslassen ein:

Loslassen bedeutet, nicht mehr an alten Situationen zu hängen, nachzutrauern.

Man kann gerne dran denken, darf sich aber nicht zu sehr in der Vergangenheit  und in den damit aufkommenden Emotionen verlieren.
Also Wut, Angst, Frust, Enttäuschung bitte mal aussen vor lassen oder auf ein gesundes Maß reduzieren.
Alle diese negativen Gefühle hängen viel mit Erwartungen und Vergleichen zusammen.

Natürlich darf man wütend, enttäuscht usw. sein. Aber bitte nicht verinnerlichen und immer wieder hervorkramen und/oder drauf herumkauen wie auf einem Kaugummi. Man kann so einen Mist sein ganzes Leben mit sich herumschleppen. Wenn es wirklich mal nötig ist (manchmal hab ich so nen Rappel), hole ich mir solche Gefühle hervor, weine, heule, tobe – danach geht´s mir besser -, schaue sie mir danach in Ruhe an und pack sie wieder weg. Wohlwissend, sie sind immer da. Sie gehören zu mir. Nur muss ich ihnen nicht den Generalschlüssel zu meinem Leben geben.

Tipp zum loslassen:

Um es mal anhand eines PC´s zu veranschaulichen:
Schafft man es, loszulassen, drückt man sozusagen den Reset-Schalter.
Alles runterfahren.
Beim Start ist dann wieder alles im Urzustand.

Für mich heißt das: ich bin dann in der Lage, die Dinge unvoreingenommener, emotionsloser zu betrachten. Wie ein Beobachter sehe ich mir den Istzustand an. Und kann dann wesentlich emotionsloser Entscheidungen treffen, Dinge und Situationen unvoreingenommener einschätzen und neu ordnen.

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