Saumäßig faul bin ich…

…zumindest, was das Bloggen betrifft. Aber es gibt in meinem Leben soviel Schönes und Neues und Anderes:

  • Liebe Freunde, mit denen man so schön essen und klönen kann
  • Schöne Abende mit dem Gatten verbracht
  • Freundliche Vermittel-Hunde bei einer netten Freundin fotografiert
  • Nette Nachmittage mit Mutter und Schwiegermutter
  • Schöne Gelegenheiten, um Fotos zu machen (zu tolles Herbstwetter!)

Aber ich hatte auch eine klitzekleine Nähblockade.
Das hat sich GottseiDingelchen seit 2 Wochen geändert.

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Genähte Pullover aus Walkstoff für mich und das Muttertier sind nach einem selbstentworfenen (!) Schnittmuster entstanden – eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Okistyle-Pullover ist durchaus erkennbar.

Vorder- und Rückenteil sind identisch. Da gibt es keine Vertun beim Anziehen mit vorne und hinten 😉

Außerdem versuche ich mich in der Schnittkonstruktion nach dem Buch

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Oioioi… schwierig aber äußerst interessant.

Und natürlich erfreue ich mich an Guido Kretschmers „Geschickt eingefädelt – Wer näht am besten!“ und bewundere ohne Ende den Mut von Ella Mara und Meike Rensch-Bergner, sich einem garantiert oberkritischem Näh-Blogger-Publikum zu stellen! Toll!
Und selbstredend lese ich grade ziemlich vergnügt Meikes „Nählust statt Shoppingfrust“ 🙂

 

Rückblick Nähbar in der Kaufbar

Da guck ich doch in meine Artikelliste und sehe einen Entwurf, der eigentlich dank der Publikationsplanung von WordPress während meines Urlaubs hätte online sein sollen.
Hätte…
Also schieb ich den jetzt mal nach.

Den Rückblick auf meinen Nähkurs in der Kaufbar.

Ihr habt euch bestimmt schon gefragt, was aus meiner Nähgruppe in der Kaufbar geworden ist.

Also: einfach geht anders!

Dafür, dass ich das Ding größtenteils alleine geschaukelt hatte, hätte ich einen klitzekleinen Orden verdient. 😉
Naja, so doll war´s nicht: es waren zum Schluss nur noch 2 Teilnehmerinnen dabei… (angefangen hatten wir mit 4)

Nochmal zur Erinnerung: Die Kaufbar ist eine Einrichtung des Deutschen Roten Kreuz. Alle Materialien, mit denen wir nähen, sind gespendet!!! Auch die Nähmaschinen! Die Teilnehmer brauchen nichts mitzubringen. Lediglich ein kleiner Beitrag von 24,- wird gezahlt.
Aber schaut selber: Click

Profitiert hat vor allen Dingen die jüngste Näherin (10 Jahre): für Sie hatte ich auch die meisten Ideen – ist wahrscheinlich das Mädchen in der Frau, was bei mir durchkam…:

  • eine Schürze – dafür ein Schnittmuster erstellt
  • eine Monsterine nach Schnittmuster (das andere Auge kam später noch dazu)
  • ein Rock nach Schnittmuster
  • eine Tasche – frei Schnauze 😉

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Aber auch Mama bekam zumindest zwei Kissenbezüge, ein Jerseyshirt nach Schnittmuster, eine Tasche und eine Umwandlung von der Jeans zum Jeansrock hin. Letzteres auch für die Tochter.

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Eine Tunika war für Muttern geplant, beim Zuschneiden hätte ich aber nochmal eine Auge drauf werfen können.

Aber es ist verflixt schwierig, so mal aus der Hüfte heraus mit einem mitgebrachten kopierten Schnitt einer Freundin ohne irgendwelche Angaben zu Material, Größe und Besonderheiten zu arbeiten.
Beim zweiten Anlauf klappte es so Lala… (Der Stoff war zu dünn, die Dame hatte für den Schnitt eine zu große Oberweite – da hätten Abnäher reingemusst).

Kurz: ich hab´s versemmelt. ;(

OK. Ich betrachte das Ganze mal als Probelauf.

Nichtsdestotrotz  werden wir aber nach dem Sommerferien wieder loslegen.

Diesmal werden 3 (!) Kursleiterinnen dabei sein, d.h. wir können mehr Leute in mehreren Kursen pro Woche unterbringen.

Und diesmal werden die Projekte vorher (!) besprochen 😉

Diese Woche geht es los mit Projektbesprechungen :)))

NähBar…

…so heißt jetzt unser Nähprojekt in der KaufBar, speziell für blutige Nähanfänger.
Und heute nachmittag ist Premiere. 🙂

Und schon gibt es ein Mißverständnis zwischen der Schneiderin und ihrem Helferlein.

Während meine Gedanken seit Tagen um nichts geringeres als die Herstellung eines Kissenbezugs kreisen, war Claudia, die Schneiderin, bis gestern der Meinung, wir nähen ein Tuch.
Man gut, dass ich gestern abend meine Mails gecheckt hatte…
Naja.
Hm.
Die Sprachschwierigkeiten sind doch elementarer, als ich dachte.
Vielleicht sollten wir es zwischenzeitlich mit Englisch versuchen… 😉

Nun gut.
Ich werde es verschmerzen und wir werden den Nähkurs also eröffnen mit dem Nähen eines Tuches.
Was Claudia jetzt genau für Vorstellungen hat, muss ich heute noch rausbekommen. Sie hatte mir letzte Woche einige Ideen aufgezeichnet.
Wir treffen uns 1 Stunde vor Kursbeginn.
Wird spannend… 😉

KaufBar-NähBar: Es geht los!

So. Es ist in trockenen Tüchern:

Am 1. April starten zwei Einsteiger-Nähkurse in der KaufBar-NähBar in Braunschweig.

Jeweils Dienstag- bzw. Mittwochabend für je höchstens 5 Teilnehmer.

Geleitet werden beide Kurse von Claudia, einer Schneiderin aus Spanien.
Und da sie der deutschen Sprache noch nicht so mächtig ist, wird sie dabei unterstützt von meiner Wenigkeit.
Die fehlenden Worte ersetzen wir beide durch fuchteln mit Händen, anschleppen von Stoffen und aufzeichnen von Ideen.
Die Chemie stimmt! Ich garantiere schon jetzt: es wird viel gelacht werden! 🙂
Wir beide machen das ehrenamtlich, was bedeutet, dass wir uns im Café an den leckeren Sachen bedienen dürfen 🙂

ALLES, von Nähmaschinen bis zur Stecknadel, ist aus dem Spendenfond des DRK!
Und was nicht da ist, wird von unserer großartigen Projektleiterin Christiana besorgt. Wir müssen´s nur sagen!
OH-MEIN-GOTT…!!!!  🙂

Beide Kurse sind erstmal auf jeweils 8 Stunden begrenzt. Die Kursteilnehmer zahlen 24,- für Material, dass die NähBar zur Verfügung stellt.
In diesen 8 Stunden möchten wir den Teilnehmern den Umgang mit der Nähmaschine und einfache Nähtechniken beibringen.

Hier ein Auszug aus dem Flyer:
„…Wir werden zum einen für die KaufBar nähen: Kissenhüllen anfertigen, kreatives Umgestalten von Kleidungsstücken, anfertigen von Handtaschen und Aufhängbrettern (für Schlüssel, Schmuck, etc.) stehen auf dem Plan. Zum anderen werdet ihr die Möglichkeit haben, für den eigenen Bedarf Kleidungsstücke, Küchentücher, Gardinen, etc. zu nähen, zu reparieren, umzugestalten und zu entwerfen….“

Anfangen werden wir also mit zwei Kissen mit Hotelverschluss: grade Nähte, rechts auf rechts legen, wenden, drehen, Haare raufen, Knopflöcher nähen, Applikationen draufpappen – kurz: mal sehen, was sich so ergibt.
Ein Kissen für das Café in der KaufBar, eins für die Teilnehmer.

Auch können wir uns aus dem angeschlossenen Second-Hand-Laden bedienen. 🙂

Projekte wie Schals und einfache Röcke und Hosen schweben uns vor, an denen wir mit Schnitten und unterschiedlichsten Materialien und Nähtechniken arbeiten können.

Gestern nachmittag bis in den Abend hinein haben wir stundenlang Stoffe, Bänder, Reißverschlüsse, Knöpfe, Scheren und Garne gesichtet und sortiert, den uns zur Verfügung stehenden Raum vorzeigbar gemacht, Tische hin- und hergeschoben, eine Anordnung überlegt, Platz für einen Zuschneidetisch geschaffen, Kisten geschleppt, Noch-zu-besorgen-Listen angelegt.
Allein die Kisten mit Stoffresten und Garnen zu sortieren, nach Materialen und dann nach Farben zu ordnen und Platz dafür zu finden und vorzeigbar zu präsentieren, hat tierisch viel Spaß gemacht!
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen:

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Bis Kursbeginn will ich mich noch ausführlich mit den Nähmaschinen vertraut machen.
Es sind unterschiedliche Modelle und nur vom Ansehen kann ich mir kein Bild vom Zustand machen.
Sie sollen alle funzen, allerdings will ich ja nicht ganz blöde dastehen beim Bedienen der Teile. 😉

 

 

handmade

Die „Handmade„: Die größte Messe für basteln, nähen, stricken, sticken, quilten, patchworken, Schmuck, Perlen und allerlei Schnickschack drumrum.
Da alle, die in Frage kamen mitzukommen, krank darniederlagen, bin ich alleine losgetobt.

Vorweg: ich war überfordert.
Hunderte von Frauen schoben und schubsten sich durch die Gänge.
Ca. anderthalb Stunden später und um 80 Ocken ärmer, dafür reich an Stoffresten, Bändern, einem niegelnagelneuen Rock und Erfahrung torkelte ich benommen aus der Stadthalle, glücklich meine Einkäufe an mich pressend.

Ach ja: demnächst werde ich mr eine neue Nähmaschine zulegen.
Das Date mit dem Laden steht schon 🙂

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