Kanga-Zuschnitt

Heute bei dem schönen sonnigen Wetter meinen Kanga auf dem Balkontisch zugeschnitten.
Dabei festgestellt dass es besser ist, links vom Schnittteil zu schneiden. Die Schere liegt einfach besser auf und man muss den Stoff mitsamt Schnittteil nicht abheben.

Für die zwei Eingriffe der Känguru-Tasche musste ich noch eine Umfassung aus einem 4 x 30 cm Streifen basteln, der dann halbiert wird – 2 Eingriffe, 2 Streifen.
Gemerkt, dass der Sweatshirtstoff dafür unbrauchbar ist, also einen Stoffstreifen aus dem Jersey zugeschnitten.

Übrigens beziehen sich Nahtzugaben-Angaben auch auf solche Kinkerlitzchen!

Also nochmal abgemessen und zugeschnitten… *grrrr*

Dann mithilfe der ausgeschnittenen Teile das Futter ausgeschnitten.
Allerdings überkommen mich Zweifel, ob das mit dem Futter so gut ist: ich befürchte, mich in dem evtl. aufkommenden Treibhausklima totzuschwitzen. Also werde ich das Futter nur auf Vorder- und Rückenteil und die Tasche beschränken. Die Ärmel bekommen (erstmal) keins. (Für alle Fälle habe ich noch Futterstoff)

Und wo ich schon mal dabei war, noch das Innenleben der Kapuze, das Hüftbündchen und die Ärmelbündchen aus leichtem olivfarbenen Sweatshirtstoff – der Rest von meiner Ärmel-Aktion vor ein paar Wochen – zugeschntten.
Die beiden ersteren im Stoffbruch, wobei ich fast in die Tischkante biss: der Sweatshirtstoff reichte mal grade so!

Soweit für heute.

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Weiter mit dem/das Kanga

Gestern noch schnell ´ne Rolle Packpapier für das Kopieren des Schnittes und Futterstoff gekauft.
Abends noch die Ärmel meines Frühling/Sommer/Herbst-Übergangsmäntelchen gekürzt.

Und heute nachmittag endlich geschafft, den Kangaschnitt mittels eines KOPIERRÄDCHENS auf Packpapier zu rollern, auszuschneiden und auf den Stoff aufzustecken.

Dabei ist mir einiges klar geworden:

  • Man braucht schon mal den Fußboden in seiner ganzen Länge, um die Schnittteile auf den Stoff aufzustecken. Ich hab halt gerne den totalen Überblick 😉  – der Tisch war mir dafür zu popelig.
  • Man braucht einen kräftigen Rücken, um dieses Rumgekrabbel auf dem Fußboden ohne Verrenkungen zu überstehen.
  • Es ist empfehlenswert, ab und an in die Schnittanleitung und in evtl. vorhandene Nähbücher einen Blick zu werfen, z.B. um daran erinnert zu werden, den Fadenlauf zu berücksichtigen oder was um Himmels willen gestrichelte Linien auf einem Schnitt zu bedeuten haben.

Nun denn – der Anfang ist getan.
Ordentlich zusammen gelegt harrt der Stoff mit den Schnittteilen auf die Schere.
Die kommt morgen.